Was machen Mojo Riot, wenn sie Bock haben zusammen zu jammen, aber man sich aufgrund einer weltweiten Pandemie nicht komplett treffen darf? Improvisieren! Und genau das ist das Credo dieses außergewöhnlichen Albums. Nach einander eingespielte Spuren ohne gemeinsame musikalische Absprachen und nur drei Takes pro Instrument, um ordentlich Mojo rauszukitzeln.
So vielseitig wie die verwinkelten Strassenzüge der Großstadt in denen es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Eine Platte in deren Zentrum sich die Sounds verschiedener Musikgenres treffen, um gemeinsam eingängige Melodien auszutüfteln. Ob die Indie-Pop Hymne "Colorblind" oder das Funk-Monster "too Mighty", beide Tracks werden eure Hüften nicht vergessen.
Mojo Riot hängen die E-Gitarre weg. Heraus kommt ein akustisch-puristisches
Album mit vielen neuen und einigen alten Nummern im absolut neuen
Soundgewand. Unglaublich ausgereift. Augen schließen, "Man of the north" hören,
mit dem Kopf auf die Reise gehen.
Die wohl seriöseste Platte. Überwiegend düstere Texte
stehen mit postiven Sounds im Kontrast. Fünf unterschiedliche Stimmung – ein Auf
und Ab – abwechslungsreich, wie das Leben. Das soulige "She´s a light" und das
Hendrixy-epochale "Melt" sind bahnbrechend-feinfühlig.
Neun Songs und jeder Song ein Hit. Mojo Riot haben soundmäßig zueinander
gefunden. Heraus kommt eine Platte, mit Einflüssen aus Punkrock, Hardrock,
Balladen, Akustikpop und Stonerrock. "Mary" sollte bei Damenbesuch im CD-Player
laufen.
Die Debut-Scheibe der Jungs. Musikalisch noch in den Kinderschuhen, aber
trotzdem fresher Sound. Wer 80er-Retrorock mag, sollte sich die Scheibe
reinziehen. Anspieltip, die Rock-Tanz Nummer: "Shut up´n´dance!"